Ein Zeichen setzen! Ein Wahlaufruf für DIE LINKE von Frigga Haug

05. September 2013  Allgemein, Positionen
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Frigga Haug

Auf dem gesamten Globus herrscht große Not, Länder werden mit Krieg überzogen, und das Geschäft gedeiht. Auf der Vorderbühne werden Schnüffelapokalypsen inszeniert, während die Waffenlieferanten dahinter auf allen Seiten Wachstum verzeichnen können.

Die Große Krise hat die Unsicherheit für die meisten vergrößert, die Zukunft der Nachwachsenden wird auf dem Altar des allgemeinen Opfers vertan. Die Ressourcen werden verbraucht, das Klima kippt um.

Was bedeutet in diesem Aufruhr eine Wahl für das Bundesparlament in Deutschland?

Wir brauchen eine Stimme der Opposition, die Halt ruft, die Widerstand leistet, die das Parlament als Bühne nutzt und von dort die Unhaltbarkeit der Verhältnisse offenlegt.

Dafür brauchen wir eine wachsende LINKE.

Wählt sie, damit aus den Erfahrungen der vielen Projekte aus dem Feminismus, aus den anderen Bewegungen, aus attac und Occupy und all denen, die Neues versuchen, an den Grenzen des Kapitalismus entlang, gelernt wird und gemeinsam Alternativen entwickelt werden. Eine andere Welt ist ebenso möglich wie notwendig.

Es ist höchste Zeit, das Erbe aus der französischen Revolution – Freiheit, Gleichheit, Solidarität – wahrzumachen.

Hier zum Online- Wahlkampfaufruf von Frigga Haug

 

Nicole Stadler stellt sich und das Wahlprogramm Programm vor

05. September 2013  Allgemein
Schluchsee

Nicole Stadler mit ihrem Team und Passanten

Immer wieder im Mittelpunkt die Wahlkampfschwerpunkte der LINKEN: Gute Arbeit, Gute Löhne, Gute Renten, soziale Sicherheit.

Mit am Stand seit heute ein Wahlkampfaufruf von Frigga Haug, einer Soziologin und Philosophin, die dieses Jahr den 2013 sie den Clara-Zetkin-Frauenpreis der Partei Die Linke erhielt.

Natürlich auch die Wahlzeitung, das Wahlprogramm und viele Gummibärchen, Kulis und Luftballons.

Demokratie in Gefahr?

03. August 2013  Allgemein, Berichte
von links Ewald, Tobias Pflüger, Nicole Stadler, Daniel Stadler und Peter Müller

von links Ewald, Tobias Pflüger, Nicole Stadler, Daniel Stadler und Peter Müller

Auf Einladung des Kreisverbandes Waldshut der Partei die Linke sprach in Waldshut der Friedensforscher und linke Politiker Tobias Pflüger über Drohnen. Er erklärte, dass die Linke generell gegen deutsche Waffenproduktion und -exporte sei. Er führte aus, dass speziell die Drohnentechnologie nicht nur im Ausland in die Hand von gefährlichen Friedensfeinden gelangen, sondern sich auch im Innern gegen die Bevölkerung richten könne. Die Bundeswehr bereite auf Truppenübungsplätzen Manöver-Modellstädte europäischen Zuschnitts vor, auf den Drohneneinsätze geübt werden könnten. Im Zusammenhang mit den NSA-Enthüllungen stellte er fest, dass die Bevölkerung nicht nur kontrolliert werde, sondern künftig auch bei Protesten mit Waffengewalt rechnen müsse. Die Demokratie sei ernsthaft in Gefahr. Die Zuhörer, die die Behinderung der Blockupy-Demonstration am 1. Juni dieses Jahres erlebt hatten, stimmten dieser Einschätzung völlig zu.

 

Nachwuchsförderung – Mit links gemacht!

02. August 2013  Allgemein
Nachwuchsförderung

Nachwuchsförderung

Gegen Ende der Veranstaltung mit Tobias Pflüger in Waldshut stellte die Sprecherin des Kreisverbandes Waldshut Nicole Stadler das Werbematerial für die Nachwuchsförderung im Kreis vor:

Eltern, mit einem Baby, dem dieser Strampler mit der Aufschrift “Mit links gemacht” passt, und ein Elternteil Mitglied unserer Partei ist, erhalten diesen niedlichen Strampler geschenkt.

100% sozial – auch in Zukunft

Ortsverband Bad Säckingen

01. August 2013  Allgemein

Der Ortsverband Bad Säckingen hat sich am 25 . Juli 2013 getroffen, um den anstehenden Infostand zu planen. Der Infostand findet statt am 10. August in der Schützenstraße in der Nähe von der Volksbank.
In Vorbereitung auf den offenen Stammtisch mit dem Friedensaktivisten Tobias Pflüger am 1. August in Waldshut wurde diskutiert über das Alleinstellungsmerkmal der Partei DIE LINKE: die Forderung, die Waffenproduktion in Deutschland zu verbieten, und die Ablehnung von Auslandseinsätzen der Bundeswehr.
Beispielsweise dienten laut Angela Merkel Rüstungsexporte an „vertrauenswürdige Partner“ in Krisenregionen der Friedenssicherung („Merkel verteidigt Waffenexporte als Mittel zur Friedenssicherung“, in: Die Zeit, 22. Oktober 2012). Das hält die Linke für falsch, denn aus vertrauenswürdigen Partnern können sich schnell höchst gefährliche Friedensstörer werden.
Gewalt ist keine Lösung muss man denen entgegenhalten, die bei der Bundeswehr gute kameradschaftliche Erfahrungen gemacht haben. Solche Erfahrungen können bei vielen anderen z.B. sozialen Einsätzen genauso, wenn nicht besser gemacht werden.
Fakt ist, dass Deutschland an Waffenexporten gut verdient, und das lehnt die Linke mit Hinblick auf das Leid, das damit angerichtet wird, und die Gewaltspirale, die dadurch eben nicht unterbrochen wird, ab. Der Schutz der Menschenrechte wird langfristig eher durch Gewaltlosigkeit und andere Maßnahmen gewährleistet.

Nein zu Kampfdrohnen! mit Tobias Pflüger

18. Juli 2013  Allgemein
Tobias Pflüger

Tobias Pflüger

Am 1. August, 19:30 im Rheinischen Hof, Hans-Jakob-Stube sind alle Parteifreunde und Interessierten herzlich eingeladen!

An diesem Abend kann man, bevor man die Schweizer Feuerwerke besichtigt, einen interessanten Vortrag erleben. Zu Gast ist Tobias Pflüger, der für die Linke im Wahlkreis Freiburg kandidiert. Tobias Pflüger ist ein bundesweit bekannter Friedensaktivist und Publizist im Bereich Friedens- und Sicherheitspolitik. Von 2004 bis 2009 war er Mitglied des Europäischen Parlamentes.

Sein Thema an dem Abend:

Nein zu Kampfdrohnen! Gegen Drohnentechnologie für Krieg, Überwachung und Unterdrückung!

Im Anschluss Gelegenheit zu Diskussion.

Gute Arbeit – Gute Rente

28. Juni 2013  Allgemein, Berichte
MdB Michael Schlecht

MdB Michael Schlecht

MdB Michael Schlecht war bei uns zu Gast in Bad Säckingen. Er stellte dar, dass die Rentensicherung zur Gänze in die Hand des Staates zurückgeführt werden solle. Eine etwas höhere Beitragsbelastung werde aufgewogen, wenn endlich die Löhne wieder real anstiegen und die Produktivitätssteigerung an die Beschäftigten weitergegeben werde. Dazu müsse Hartz IV abgeschafft, die Agenda 2010 rückabgewickelt und der Binnenmarkt gleichzeitig angekurbelt werden. Siehe Bericht in der Badischen Zeitung und im Südkurier.
Im Einzelnen: Es habe sich gezeigt, dass die Einführung der Riesterrente ein Flop gewesen sein, da sie von weniger als der Ganzen Beitrag lesen »

Gründungsveranstaltung Ortsverband Bad Säckingen

27. Juni 2013  Allgemein, Berichte

Wir haben in Bad Bad Säckingen sieben Mitglieder, von denen vier am 26. Juni in Bad Säckingen zusammengekommen sind, um unter der Leitung von Manfred Jannikoy vom KV Lörrach, den neuen Ortverband  Bad Säckingen zu gründen.

Es wurde Nicole Stadler zur Sprecherin vorgeschlagen und dann einstimmig gewählt. Als Beisitzer wurden vorgeschlagen Peter Müller und Michael Gottstein. Beide wurden anschließend einstimmig gewählt. Die Wahlen erfolgten geheim, alle drei nahmen die Wahl an. Siehe die Berichte in der Badischen Zeitung und im Südkurier.

Weitere Planungen wurden auf ein nächstes Treffen verschoben.

Blockupy 2013

02. Juni 2013  Allgemein

Blockupy 2013Unsere Teilnahme bei Blockupy war dieses Jahr etwas enttäuschend, denn wie Ihr aus den Nachrichten wissen werdet, ist ein Teil des Demozuges von der Polizei eingekesselt worden. Der Zug sollte dann umgeleitet werden, auf die der Stadt genehmere Route am Main entlang. Das jedoch wollten die Blockupy-Organisatoren nicht. Wir wolltenn gemeinsam die genehmigte Route gehen.

“Alles deutet darauf hin, dass diese Eskalation von der Polizeiführung in Wiesbaden von langer Hand vorbereitet worden und der Kessel an dieser Stelle von vornherein geplant worden ist”, sagte Blockupy-Sprecherin Ani Dießelmann. So seien etwa die Dixie-Toiletten für die Eingekesselten innerhalb weniger Minuten vor Ort gewesen. “Die standen offenbar schon passend bereit.” Witere Details aus der Presserklärung von Blockupy

Weitere Fotos auf Facebook:

Bücherverbrennung

15. Mai 2013  Allgemein

BücherverbrennungBei einer erweiterten Vorstandssitzung gedachten wir der Autoren, deren Werke vor 80 Jahren am 10. Mai 1933 in ungeheuren Mengen zusammengetragen wurden, und symbolisch und tatsächlich verbrannt wurden. Zu den Autoren gehören unter anderem Erich Kästner, der vielen durch „Das fliegende Klassenzimmer“ bekannt ist, aber auch zahlreiche Romane und Gedichte verfasst hat, Stefan Zweig, der uns hervorragende Prosawerke und romanhafte Biografien hinterlassen hat, Kurt Tucholsky ein auch politischer Schriftsteller und Dichter, der für die Arbeiterbewegung eintrat, Thomas Mann und viele mehr.

Wir sind uns bewusst, dass der Satz von Heinrich Heine aus seiner Tragödie Almansor (1821) „Das war ein Vorspiel nur, dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.” auch heute noch seine Aktualität nicht verloren hat. Das Zitat bezieht sich auf die Verbrennung des Korans im spanischen Granada Ende des 15. Jahrhunderts durch christliche Ritter.

Zu Bücherverbrennungen kommt es bis heute immer wieder. Sie sind eines der aggressivsten Zeichen von Intoleranz und von nicht vorhandener Meinungsfreiheit, wenn sie von Machthabern ausgeübt oder initiiert werden.

Im Film „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ erleben Indiana Jones und sein Vater eine Bücherverbrennung der Nazis. Der Vater wendet sich angeekelt und erschrocken ab und sagt „Anstatt die Bücher zu verbrennen, sollten Sie sie lieber lesen“. In diesem Sinne treten wir für Wissenserwerb ein und engagieren uns politisch besonders auch für verstärkte Investitionen in Bildung.